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Meister/-in im Gartenbau

Ausbildungsweg

Die Fachprüfung zur Gärtnermeisterin / zum Gärtnermeister kann entweder in der Fachrichtung Zierpflanzenbau oder in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau abgelegt werden.

Das Angebot des Spezialisierungsjahres deckt die notwendigen theoretischen Inhalte (Unternehmensführung und Fachtheorie) für die Meistervorbereitung ab. Der erfolgreiche Abschluss der Meisterprüfung ergibt das Meisterdiplom "Gärtnerin / Gärtner", aus dem Zeugnis der Fachtheorie resultiert die Spezialisierung in der Fachrichtung Zierpflanzenbau / Endverkauf oder Garten- und Landschaftsbau.

Die Kandidatin / der Kandidat kann das Meisterdiplom nach 2-jähriger Berufspraxis als Gesellin / Geselle in der jeweiligen Spezialisierung erlangen.

 


Meisterprüfung

Die Meisterprüfung besteht aus vier Teilen:

  • Fachtheorie (durch das Berufsbildungsdiplom abgedeckt)
  • Unternehmensführung (durch das Berufsbildungsdiplom abgedeckt)
  • Fachpraxis (Bewertung der Meisterarbeit, der Präsentation und des Fachgespäches)
  • Berufs- und Arbeitspädagogik


Unternehmensführung

Die Inhalte zu diesem Bereich im Spezialisierungsjahr sind von der Prüfungskommission Unternehmungsführung gesichtet und angenommen worden. Sie werden als Bildungsguthaben für die Prüfung in Unternehmensführung anerkannt und der Bewertungsdurchschnitt aus den Modulen wird als Prüfungsnote für diesen Bereich anerkannt.


Berufspädagogik

Diese wird als externer Kurs an mehreren Standorten in Südtirol vom Amt für Lehrlings- und Meisterausbildung organisiert und wird von eigens ausgebildeten Experten angeboten und geprüft. Die Prüfungsnote ist die Endnote für diesen Bereich.
Das Programm besteht aus mehreren Modulen in zwei Fachrichtungen, die innerhalb von sechs Jahren abgeschlossen werden müssen.


Fachtheorie

Die Fachtheorie wird als Bildungsguthaben aus der entsprechenden Spezialisierung anerkannt. Die Durchschnittsnote der einzelnen Module jedes Fachbereiches muss positiv sein.


Fachpraxis

Die Fachpraxis beinhaltet die Erstellung einer Meisterarbeit, die Präsentation derselben und die mündliche Prüfung zur Meisterarbeit in Form eines Fachgespräches.

Das Thema kann frei gewählt werden und muss durch eine betreuende Lehrkraft der jeweiligen Fachrichtung genehmigt werden.

Die Meisterarbeit soll ein, dem Meister entsprechendes, fachliches Niveau zeigen, betriebswirtschaftliche Aspekte beinhalten und praxisorientiert sein. Die Bewertung der Meisterarbeit muss positiv ausfallen, um eine Zulassung zur Präsentation bzw. zum Fachgespräch zu erreichen.

Die Gesamtnote der Fachpraxis ergibt sich aus dem Durchschnitt aus der Bewertung der Meisterarbeit, der Präsentation und des Fachgespräches.