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Heimordnung

Grundlegende Haltungen 
Unser Heim will ein Ort der Erziehung und der Bildung sein. Gegenseitige Rücksichtnahme ist die Voraussetzung, damit sich jede/r wohl fühlen und mit Erfolg lernen kann. Die Heimordnung legt die Rahmenbedingungen fest und soll die Grundlage für ein möglichst harmonisches und verträgliches Zusammenleben darstellen. Unsere Wertvorstellungen können nur durch den aktiven Beitrag aller umgesetzt werden.

Die Vermittlung von Werten, wie Ehrlichkeit, Offenheit, Pflichtbewusstsein, Höflichkeit, Ordnungssinn, Pünktlichkeit, gesundes Körperbewusstsein und verantwortungsvolles Handeln, erachten wir als wichtigen erzieherischen Auftrag.

Ein wesentliches Erziehungsziel ist der Erwerb der Kompetenz im sozialen Umgang.

Studium 
Wir schaffen Raum für Lernmöglichkeiten und begleiten die SchülerInnen bei der Studierzeit. Geregelte Studierzeiten – in der Regel in der Klasse - geben den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, sich selbständig mit dem Lernstoff auseinanderzusetzen und die Aufgaben zu erledigen. Schülerinnen und Schüler höherer Klassen können wahlweise auf ihrem Zimmer oder in der Klasse studieren.

Während der Studierzeit in der Klasse arbeiten die SchülerInnen eigenständig und zwar so, dass niemand beim Studieren gestört wird. Wenn SchülerInnen in Gruppen lernen wollen, müssen sie sich außerhalb der festgelegten Studierzeiten selbst organisieren. Wir achten darauf, dass unnötige Aktionen, die das Lernklima beeinträchtigen, möglichst vermieden werden.

Die Schulcomputer können während der Freizeit jederzeit benutzt werden.

Freizeit 
Es wird großer Wert darauf gelegt, dass die SchülerInnen lernen, ihre Freizeit sinnvoll und kreativ zu gestalten. Dazu bietet unser Heim verschiedene Möglichkeiten an: Sportplätze, Turnhalle, Fitnessraum, Musikraum, Aufenthaltsräume, Fernsehräume. Zudem werden im Laufe eines Schuljahres verschiedene Initiativen, wie Turniere und Wettkämpfe, Tanzkurse, Schwimmen, Spieleabende, usw. angeboten.

Religiöses Leben 
Wir bieten Hilfe bei der Suche und Entwicklung von religiösen, ethischen und moralischen Werten an, leben christliche Werte vor und pflegen diese in der Gemeinschaft mit den Jugendlichen. Wir unterstützen und begleiten die SchülerInnen bei der Suche nach einem persönlichen Glaubensweg, der ihnen Kraft und Halt geben kann. Wir begleiten die SchülerInnen unter anderem zweimal wöchentlich zu einer Abendbesinnung in die Hauskapelle.

Die großen Feste werden in einem feierlichen Rahmen gemeinsam gestaltet.


Regelungen

Aufnahme und Entlassung
Wir erwarten von SchülerInnen, die ins Schülerheim Laimburg aufgenommen oder wieder aufgenommen werden wollen, dass sie die Erziehungsziele akzeptieren und aktiv mittragen. Bei wiederholten oder gröberen Missachtungen der Heimordnung und ausfälligem Verhalten kann ein/e Schüler/in zeitweilig oder für immer aus dem Heim ausgeschlossen werden.


Allgemeine Informationen
Wir können nicht alle interessierten SchülerInnen im Heim unterbringen, da uns eine beschränkte Anzahl von Heimplätzen zur Verfügung steht. Die Heimplätze werden nach ausgearbeiteten Kriterien vergeben.

Anreise und Heimfahrt 
Die SchülerInnen kommen am Montagmorgen an die Schule. Die öffentlichen Bus- und Zugverbindungen ermöglichen es den SchülerInnen pünktlich zum Unterrichtsbeginn an die Schule zu kommen.

Die Heimreise erfolgt am Freitagnachmittag nach dem Unterricht nach 16 Uhr, wobei wiederum öffentliche Verkehrsmittel in Anspruch genommen werden können.
Für die Anreise mit eigenem Fahrzeug übernehmen die Eltern die volle Verantwortung. Für eventuelle Beschädigungen kann von Seiten des Heimes keine Haftung übernommen werden.

Zimmer, Ordnung und Sauberkeit
Die Zuteilung der Zimmer wird zu Beginn des Schuljahres in der Regel klassenweise und nach dem Alphabet vorgenommen. Ausnahmen behält sich einzig und allein die Heimleitung vor.

Die einzelnen Zimmer sind ausschließlich den zugeteilten ZimmerbewohnerInnen vorbehalten, um ihnen ein Stück Privatsphäre und Ruhe zu gewähren.
Burschen dürfen den Heimbereich der Mädchen nicht betreten; das gilt natürlich auch umgekehrt.

Die Bettwäsche (2 Garnituren Spannleintücher, Kopfkissenbezug und Federbettbezug) muss von zu Hause mitgenommen und regelmäßig gewechselt werden.
Die Zimmer werden ordentlich und aufgeräumt hinterlassen; außerdem ist auch auf die Ordnung im persönlichen Schrank zu achten.
Die Mitnahme von Säften, Getränken aus den Automaten und verderblichen Lebensmitteln aufs Zimmer ist nicht gestattet. Erlaubt ist lediglich Mineralwasser.
Das persönliche Eigentum ist zu respektieren. Für dieses (Wertgegenstände, Bargeld usw.) übernehmen Schule und Heim keine Haftung.
Um das Haus zu schonen und die Räumlichkeiten nach Möglichkeit sauber zu halten aber auch aus hygienischen Gründen werden im gesamten Heimbereich verpflichtend Hausschuhe getragen.

Heimbereich
Zum Heimbereich zählen die Räumlichkeiten und die festgelegten dazugehörigen Freiflächen. Die vorgegebenen Eingrenzungen müssen die SchülerInnen respektieren.
Einige Aufenthaltsräume dürfen nur von Mädchen bzw. nur von Buben genutzt werden, die meisten stehen allen zur Verfügung.
FahrschülerInnen haben den Heimbereich außer einiger Aufenthaltsräume nicht zu betreten.

Besuch
Jeder Besuch muss bei den HeimerzieherInnen angemeldet werden.

Abwesenheiten vom Heim
Ist ein/e Schüler/in aus einem berechtigtem Grunde verhindert, die Schule zu besuchen, so ist dies umgehend der Heimleitung bzw. der Direktion mitzuteilen.
Wer sich für die Heimunterkunft entscheidet, verpflichtet sich für eine regelmäßige Anwesenheit.
Für eventuelle Abwesenheiten im Heim muss frühzeitig eine schriftliche Genehmigung eingeholt werden. Jede unvorhersehbare Abwesenheit muss telefonisch abgesprochen werden.
Die Heimleitung übernimmt für die Hin- und Rückreise keine Verantwortung.

Krankheit 
Bei Erkrankungen werden die Eltern verständigt. Bei Notfällen wird die Einweisung in die Erste-Hilfe-Station des Krankenhauses Bozen veranlasst.
Das Verabreichen von Medikamenten jeglicher Art ist gesetzlich verboten; diese müssen bei Bedarf selbst von zuhause mitgenommen werden.

Mobiltelefone, Laptop usw.
Mittlerweile kann es sich hierbei um anerkannte Lernmittel handeln. Sie müssen aber auch als solche verwendet werden. Wir erlauben einen Laptop nur dann, wenn er eine unerlässliche Lernhilfe darstellt, da unser Heim über genügend Computer verfügt.
Die Benutzung von Mobiltelefonen ist ausschließlich während der Freizeit erlaubt.

Einrichtungen
Wir erwarten uns von allen SchülerInnen einen schonenden Umgang mit allen Einrichtungsgegenständen. Für mutwillige Beschädigungen haften die SchülerInnen persönlich, indem sie für den Schaden aufkommen.

Umkleideraum
Jeder/m SchülerIn wird gegen Hinterlegung einer Kaution von 25 Euro ein Schlüssel für einen Schrank ausgehändigt. Hier werden die Arbeitskleidung und sämtliche Schuhe aufbewahrt.

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