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Fachschule für Obst-, Wein- und Gartenbau Laimburg

Worldskills Floristik

Die Berufsweltmeisterschaft fand vom 11. bis 14. September 2024 in Lyon, Frankreich, statt. Im Bereich Floristik traten 20 Länder gegeneinander an. Italien wurde von der Floristin Sarah Götsch aus Nals vertreten, die in diesen vier Tagen ihre fachliche und persönliche Kompetenz unter Beweis stellen musste. Sarah benötigte insgesamt 22 Stunden volle Konzentration, Stärke und Willenskraft.

Das Testprojekt umfasste neun Module. Bevor der Wettkampf begann, hatten die Teilnehmer einen Tag Zeit, um sich mit den zur Verfügung stehenden Materialien, Blumen, Pflanzen und Hilfsmitteln vertraut zu machen. Außerdem wurden die Schnittblumen für die kommenden vier Tage vorbereitet und gerüstet.

Zu den obligatorischen Werkstücken gehörten unter anderem ein Strauß, ein Arrangement, eine Pflanzung und ein Braut-Design.
Die Zeitvorgaben und Materialien waren Sarah im Vorfeld nicht bekannt.
Vor jedem Modul hatte Sarah15 Minuten Zeit, um sich in ihrer Arbeitskoje Gedanken über das Werkstück zu machen.

Die erste Aufgabe bestand in einem formal-linearen Blumenstrauß, der innerhalb von 30 Minuten fertiggestellt werden musste. Die zweite Aufgabe, eine Pflanzung mit dem Thema „Französischer Mosaikgarten“, hatte eine Zeitvorgabe von 1,5 Stunden. Anschließend folgte ein rundgebundener Strauß zum 70. Geburtstag der Interpolpräsidentin, für den sie zwei Stunden Zeit hatte.

Am zweiten Tag begann Sarah mit einem Arrangement aus Schnittblumen zum Thema „Blumerie Broders“, einer schwarz-weißen Arbeit, die auch Filmrollen enthalten sollte. Dafür hatte sie 2,5 Stunden Zeit. Danach fertigte sie in 2,5 Stunden einen Brautschmuck zu einem vorgegebenen Bild. Es folgte eine Überraschungsaufgabe zum Thema „Metrostation“, bei der sie in zwei Stunden einen Körperschmuck für eine Schaufensterpuppe kreieren musste.

Am dritten Tag drehte sich die erste Überraschungsarbeit um ein Zitat aus „Der kleine Prinz“. Sarah und die anderen Teilnehmer erhielten vorgegebene Materialien und Blumen und hatten zwei Stunden Zeit, um das Werkstück zu gestalten. Die zweite Überraschungsaufgabe bestand aus einer floralen Torte, die in zwei Stunden fertiggestellt und mit Marzipan-Konfekt verziert werden musste.

Am vierten und letzten Tag stand ein Wandschmuck mit dem Thema „Wein und Menschen“ auf dem Programm, für den ebenfalls zwei Stunden vorgesehen waren.

Sarah kehrte mit persönlichem Wachstum und einer „Medaille of Excellence“ nach Hause zurück. Dank ihrer hervorragenden Leistung erreichte sie den fünften Platz von 20 teilnehmenden Ländern.